Tja jetzt bin ich bald 3 Monate "Raus von Zuhaus"...manchmal denke ich die Zeit kriecht nur so vor sich hin, aber irgendwie ist sie auch gerast! Einerseits ist ein EFD bei weitem nicht das Abenteuer, das man sich ausmalt, bevor man da ist...auf der anderen Seite, ist es wohl das verrückteste was man erleben kann.
Auch wenn es vielleicht so klingt, geht es mir nicht schlecht, im Gegenteil, alles ist gut. Ich habe mich eingelebt, mich an Mitbewohner und andere Idioten ;) gewöhnt. Der Sommer ist vorbei, der Herbst ist auch schön und das Leben fetzt!
Überzeugungen werden schnell über Bord geworfen und man überrascht sich selbst immer wieder. Das beste Beispiel ist sicherlich, dass ich sicher war, Zwischendurch nicht nach Hause zu fliegen...das habe ich bereits nach einem Monat ganz anders gesehen! Jetzt suche ich fleißig nach günstigen Flügen um im Januar alle meine Lieben zu besuchen^^ Und ich will feiern gehen, der Alkohol ist hier unbezahlbar und die Clubs sind auch nich so das Wahre...vermisse das ST und ach was solls, ich würd sogar ins Fun rennen wenns denn sein muss, ich bin verzweifelt ;)
Stattdessen gibts Schoooki...in Deutschland leider nich zu haben, aber ich muss verraten: Das is die beste Schokolade der Welt!!!
Es ist Liebe^^ Sein Name ist Lacta und wir werden heiraten...
Spaß beiseite, zurück zum Ernst...nein, ein Thema, das ich immer noch nicht zum Thema machen möchte. "Stairway to heaven" löst mittlerweile keinen Heulanfall mehr aus...immerhin =)
Nicht das ich mir darüber jetzt ernsthaft Gedanken machen müsste, aber mir ist tatsächlich nicht klar, wie ich wieder ins "echte Leben" zurückkehren soll, man trägt hier recht wenig Verantwortung, hat kaum finanzielle Verpflichtungen usw, das größte Problem des Monats, ist genug Rechnungen zu haben, um auf die vorgeschriebenen 100€ zu kommen. Geld ist plötzlich egal, denn zumindest für mich ist es mehr als genug, nachdem feiern gehen fast völlig ausfällt...
Nächstes Ding: Wie lange soll es bitte dauern bis ich wieder vernünftig feiern kann und nich ungefähr 15 Stunden Schlaf brauche? ;)
Man bekommt das Gefühl Zuhause ist weit weg...nicht nur 2444 km sondern auch im Kopf entsteht eine gewisse Distanz. Der begriff "Home" verliert seine Bedeutung und sucht bisher noch eine neue. Man kann an Freud und Leid der anderen nur schwer teilhaben, selbst wenn man sich sieht, kann man sich dennoch nicht umarmen, das ist manchmal schwer zu akzeptieren.
Fazit: Skype ist nicht eure Wohnung im 4. Stock, Bier ist kein Pfeffi, Karaoke ist kein Flunkiball und die Küche hier reicht noch lange nicht an eine Gartenparty heran.
So far...welcome to Greece, have a nice day =)

Sehr schönes Fazit. ;-)
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